Generelle Ausstattung von Camcordern


Videokameras gibt es grundsätzlich in zwei unterschiedlichen Ausführungen. Die eine Ausführung ist mit einer Speicherkarte ausgestattet. Die andere Ausführung ist mit einer internen Festplatte ausgestattet. In den unteren Preisklassen sind die Videokameras mit SD-Speicherkarten ausgestattet. Die Speicherkarten sind relativ preisgünstig zu bekommen, da sie auch anderen elektronischen Medien eingesetzt werden. Wenn sie voll sind, werden die Daten auf der Festplatte eines PCs oder einer DVD gespeichert. Für eine SD-Speicherkarte braucht die Videokamera auch kein mechanisches Laufwerk, welches meist empfindlich gegen Erschütterungen ist. In der Regel gibt es auf dem Markt Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 32 Gigabyte. Ein Camcorder mit einer SD-Speicherkarte schreibt die Daten relativ stark komprimiert im MPEG2- oder MPEG4-Format. So kann mit einer MPEG2-Speicherkarte in der höchsten Qualitätsstufe, der HD-Qualitätsstufe, bis zu 12 Stunden Film gespeichert werden. Wenn im MPEG4-Format gespeichert wird, sind noch längere Aufnahmezeiten möglich. Allerdings kann dieses Format nicht sehr gut nachgearbeitet werden. Wer also plant, seine Filme nachzubearbeiten, sollte von vornherein mit dem MPEG2-Format arbeiten. Üblicherweise sind die billigeren Camcorder mit Speicherkarten ausgestattet. Allerdings gibt es auch im professionellen Bereich, etwa Sportbereich, sehr teure Kameras mit einer Speicherkarte.

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