Ein Server – mehrere Betriebssysteme
Die sogenannten VServer sind scheinbare Server, die zu mehreren auf einem Rechner parallel installiert werden und auch laufen können. Die ersten dieser Art hat IBM hervorgebracht und auf ihren Großrechnern erfolgreich eingesetzt. Seitdem die Hardware der Personal Computer genauso leistungsfähig ist, konnten diese als Host verwendet werden. So ist es nun möglich, verschiedene Betriebssysteme gleichzeitig auf einer Hardware zu benutzen. haben daher eine besondere Relevanz für die Internet-Provider, um ihre verschiedenen Kunden entsprechend zu bedienen. Der Vorteil für die Kundschaft sind die niedrigen Preise, die die Internetnutzung für sie sehr preisgünstig und einfach macht. Je nachdem, ob ein VServer eine IP hat oder einen Namen, sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten. Hat ein virtueller Server eine IP, so werden der Netzwerkschnittstelle auch mehrere IP-Adressen zugewiesen. Bei einem auf Namen basierenden Host im Domain-Namen-System werden unterschiedliche Host-Namen zugewiesen. Auf diese Weise können die unterschiedlichsten Anfragen mit demselben Host beantwortet werden.